Wichtiger Hinweis
Ton van Dalen, Direktor von Oxin Growers und Portfoliobesitzer beim Lebensmittel‑ und Veterinäramt, ordnet die Ergebnisse ein: „Es ist wichtig, diese Zahlen als Richtwert zu betrachten. Keine Saison ist wie die andere, und Rahmenbedingungen wie beispielsweise das Wetter können stark variieren. Die Ergebnisse sind vielversprechend, sollten jedoch immer im jeweiligen Kontext interpretiert werden.“
Herausforderungen für 2025
Die Umstellung auf einen vollständig grünen Anbau bringt auch neue Herausforderungen mit sich. „Die Kosten für den rein grünen Anbau sind derzeit noch zu hoch“, betont Van Dalen. „Deshalb liegt unser Schwerpunkt im Jahr 2025 darauf, diese Anbaumethode wirtschaftlich tragfähig zu machen.“
In der aktuell laufenden zweiten Saison befassen wir uns mit der Integration verschiedener Lösungsansätze. Drei Pilotbetriebe haben in Insektenschutznetze investiert, vier weitere Betriebe arbeiten mit organischem Substrat. Diese vielversprechenden Neuerungen werden in den Fruchtgemüsebetrieben bereits schnell und breit angewendet. Auch an den in der ersten Saison getesteten Anpassungen der Düngepläne arbeiten wir weiter. Unser Ziel ist klar: Bis Ende 2026 bauen wir Fruchtgemüse ohne synthetische Stoffe und mit einem gesunden Ertragsmodell an.
Über 100% Green Grown
Im Rahmen des Projekts 100 % Green Grown arbeiten Anbauergenossenschaften (FVO) und Lieferanten gemeinsam an einem nachhaltigen und widerstandsfähigen Anbausystem mit Blick auf das Jahr 2027. Das Projekt umfasst sieben Praxis‑Pilotbetriebe, die von Spezialisten von Hoogendoorn Growth Management, LetsGrow.com, Van Iperen, Van der Knaap Groep, Koppert und Rijk Zwaan unterstützt werden. Die Projektleitung liegt bei Florpartners.
Die teilnehmenden Fruchtgemüsebetriebe sind: Frestia (Spitzpaprika), Agro Care (Tomate), Bryte (Tomate), Van Duijn De Jong (Aubergine), Fitterstee Growers (Gurke), Drenthe Growers (Gurke) und Reijm & zn. (Paprika). Neben den sieben Pilotbetrieben laufen zusätzlich zwei Praxisversuche mit Paprika bei Botany.